Schulleiter: Dr. Volker Krobisch | Kontakt: 02571 - 809 29 0
Eingestellt von: In: Gerade aktuell, Schuljahr 2018/2019 05 Oct 2018 Kommentare: 0

Freitag, 13. Oktober – Die erste Schulwoche

5a59aad4-905a-4157-b7f8-b385ad2d5f05Wie sieht ein typischer Schultag an einer amerikanischen Schule aus? Inwiefern unterscheidet sich sich dieser von dem einer deutschen Schule? Diese Fragen haben wir als “GAPPI’S” in unserer ersten Woche an der DAHS in DeForest, Wisconsin beantwortet bekommen.
Der offensichtlichste Unterschied, der uns wärend der Tour durch die Schule auffiel war, dass die amerikanische Schule im Gegeteil zum Gymnasium Augustinianum zwar nur aus einen Gebäude besteht, dafür aber neben zwei integrierten Sport- auch über eine innerschulische Schwimmhalle verfügt. Darüber hinaus befinden sich ein Tennis- und mehrere Footballfelder auf dem Schulgelände. Die Highschool in in DeForest startet für alle Schüler um acht Uhr morgens und endet in der Regel um 15:35 Uhr, wobei eine Schulstunde 70 Minuten (und damit zehn Minuten länger als in Deutschland) dauert. Die Schüler haben nicht fünf verschieden aufgebaute Schultage von Montag bis Freitag, sondern anstatt dessen sogannte “A,B und C Days”, was bedeutet, dass es drei verschiedene Schultage gibt, die sich in der alphabetischen Reihenfolge abwechseln. In jedem Raum der Schule befinde sich mindestens eine amerikanische Flagge, die jeden Morgen vor Beginn des Unterrichtes von allen Schülern stehend, und mit vorgegeben, patriotischen Worten begleitet, geehrt wird. Der Unterricht differenziert sich von den deutschen Schulstunden, da die amerikanischen Schüler keine Benotung für ihre (Mit-)Arbeit im Unterricht bekommen und daher sich daher nicht am Unterricht beteiligen, geschweige denn zuhören. Viele Schüler benutzen ihr Handy wärend der Stunden, was zwar nicht verboten ist, aber von den meisten Lehrern nicht gerne gesehen wird.
Neben der Highschool besuchten einige “GAPPIE’S” auch die Middleschool und zwei Elemantaryschools in DeForest.
Unterm Strich kann man sagen, dass es zwar grundlegende Parallelen zwischen deutschen und amerikanischen Schulen gibt, aber sich die Umstände, unter denen in den beiden Schulformen gelernt wird, stark unterscheiden.

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Montag, 8. Oktober – Angekommen!

Wir sind in DeForest angekommen! Nach einem guten Flug und einer nach einer herausfordernden Suche nach unserem Bus am Flughafen in Chicago sind wir wie geplant gegen 18.00 Uhr am Samstag in DeForest angekommen und wurden von den amerikanischen Familien in Empfang genommen. Am Sonntag haben die Familien für uns im Fireman’s Park eine Willkommensparty mit reichlich Burgern, Bratwurst, Salaten und Kuchen vorbereitet. Am Montag haben wir uns kurz in der Schule getroffen und sind dann mit einem typischen gelben Schulbus zu unserem ersten Field Trip nach Madison aufgebrochen: auf dem Programm standen eine Camp Randall Stadium Tour, reichlich Freizeit in Madison auf der State Street und zu guter Letzt eine Tour durch das State Capitol von Wisconsin. Bis zum nächsten Ausflug nach Minneapolis am Samstag haben jetzt alle GAPPies erst einmal die Gelegenheit, zusammen mit ihren amerikanischen Partnern den Schulalltag in einer amerikanischen High School kennenzulernen.

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Freitag, 5. Oktober 2018 – Wir machen uns auf den Weg!

8f612b6a-da06-4c3e-aa76-aeaae62e691eMit dem Vorabend Check-In am Flughafen Münster-Osnabrück beginnt der langersehnte Gegenbesuch des diesjährigen USA Austausches mit der DeForest Area High School (Wisconsin). 17 Schülerinnen und Schüler treten vom 6. bis zum 28 Oktober in Begleitung von Miriam Brünink und Andreas Henke ihre Reise an. Bereits im Voraus wurde fleißig Geld gesammelt, um nicht nur den Schulalltag der Amerikaner, sondern auch das Land mit seinen Fassetten kennen zu lernen. Durch eine von den Schülern organisierte Tombola auf dem Schulfest des Gymnasiums konnte ein Großteil des Geldes aus den Fundraisingaktionen eingenommen werden, das unter Anderem für Besichtigungen in  Chicago und Minneapolis genutzt werden kann.

Im Zeitraum vom 18. Juni bis zum 07. Juli hatte das Gymnasium Augustinianum Greven Besuch von Amerikanischen Schülern aus DeForest. Einige Monate zuvor hatten die Teilnehmer des Austausches bereits Kontakt zu ihren Partnern aufgenommen. Nachdem die 18 Schülerinnen und Schüler am Bahnhof in Greven begrüßt wurden, lernte man sich am folgenden Tag bei einem gemeinsamen Pizzaessen in der Schule besser kennen. Schulleiter Dr. Volker Krobisch war ebenfalls anwesend und hieß die Amerikanischen Gäste herzlich willkommen. In der ersten Woche galt es sich an den deutschen Schulalltag und an die deutsche Lebensform zu gewöhnen. Die Gruppe unternahm viele spannende und abwechslungsreiche Aktivitäten, wie ein schönes Wochenende auf der deutschen Insel Norderney oder einen Tagesausflug in die niederländische Stadt Enschede. Ein besonderes Highlight war die Fußball WM, bei der sowohl Deutsche als auch Amerikaner dem deutschen Team die Daumen drückten. Nach drei erlebnisreichen Wochen musste man sich schweren Herzens wieder verabschieden, war aber voller Vorfreude auf das baldige Wiedersehen.

Auf eine spannende und erfahrungsreiche Zeit in Amerika!

(Von Sina Hübenthal und Judith Budde, Foto: Pamala Assing)