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Eingestellt von: In: Schuljahr 2018/2019 07 Jul 2019 Kommentare: 0

Da sage noch einer, Schule sei lebensfern. Lukas Finke, Felix Kroner und Jan Uesbeck, allesamt Schüler der Jahrgangsstufe 11 (Q1) am Gymnasium Augustinianum, sind für ihre Entwicklung eines Prototypen zur Aufbereitung von Brunnenwasser geehrt worden. Zur Feierstunde im neuen Naturwissenschaftlichen Gebäudetrakt an der Lindenstraße reisten eigens Vorstandsmitglieder der Adelheid-Windmöller-Stiftung an, um die drei Nachwuchsforscher zu ehren.

Bereits vor einigen Monaten hatte die Jury die Entscheidung gefällt, den Schulpreis der Stiftung nach Greven zu geben: der Bau einer Denitrifikationsanlage auf der Basis von Wasserlinsen als Nährsalzverbraucher hatte offenbar überzeugt. Das Trio hat mit seinem Projekt potentielles Rohmaterial für Biogasanlagen im Blick, der Praxistest steht in wenigen Wochen an: dann wird der Prototyp zur Aufbereitung von Brunnenwasser auf einer Hofanlage in Greven probehalber in Betrieb genommen.

Im Rahmen dieser Veranstaltung zeigten darüber hinaus zehn weitere Schülergruppen zwischen 12 und 20 Jahren in Kurzbeiträgen, wie vielfältig das Themenspektrum von Schülerforschungsarbeiten am Augustinianum ist. Die Gäste von der Adelheid-Windmöller-Stiftung zeigten sich beeindruckt, das gilt auch für den Neubau mit seinen Möglichkeiten für modernen naturwissenschaftlichen Unterricht.

Auf dem Foto von links nach rechts: Henriette Wagner, Elisabeth Braumann (Stiftung), im Hintergrund Mitte: Florian Günther (Stiftung), rechts: Benjamin Kinski (W&H Academy), im Vordergrund Jan Uesbeck, Lukas Finke und Felix Kroner (Schüler des Augustinianum)